08.12.19 | U14 sichert sich die Teilnahme an der Zwischenrunde
Markus Vincon • 8. Dezember 2019
08.12.19 | U14 sichert sich die Teilnahme an der Zwischenrunde
Wie berichtet musste unsere U14 aufgrund der nicht ganz optimal verlaufenden Rückrunde und dem damit verbundenen „Absturz“ auf Platz 3 in der sogenannten Hoffnungsrunde antreten. Dort trafen sich vergangenen Sonntag den 08.12.2019 in Weil der Stadt alle Dritt- und Viertplatzierten der drei Vorrundengruppen der Klasse U14 (C-Jugend). An diesem Tag konnte das Trainer-Gespann auf den kompletten Kader zurückgreifen – Mauritz meldete sich gesund zurück und Alexander war dieses Mal ebenfalls mit von der Partie. So hatte man die Qual der Wahl bei der Mannschaftsaufstellung. Minimalziel in der Sechsergruppe war es den vierten Platz zu erreichen, der die Teilnahme an der sogenannten Zwischenrunde sicherstellt. Unser Team war mit großen Hoffnungen angereist, da man sich in der Vorrunde nur knapp dem TV Vaihingen und dem TV Hohenklingen geschlagen geben musste. Des Weiteren hatte man gegen die ebenfalls anwesenden Dennacher bereits im Rahmen der Grafenauer Faustballtage im Endspiel der U14 gewonnen. Mit angereist war auch die Mannschaft des TV Bissingen gegen die man in der aktuellen Vorrunde einmal gewonnen und einmal Unentschieden gespielt hatte. Lediglich die Spielstärke der drei Mannschaften von Gärtringen, Calw und Weil der Stadt konnte man nicht so richtig einordnen. Dies änderte sich schnell nach dem ersten Spiel. Der groß gewachsene athletische Schlagmann der Calwer hatten großen Anteil am deutlichen 2:0-auftaktsieg der Hermann-Hesse Städter gegen die hoffnungslos unterlegene Heimmannschaft der Spielvereinigung Weil der Stadt. Gleich danach fegt Dennach den TSV Gärtringen trotz heftiger Gegenwehr vom Platz und plötzlich war da so ein leichtes Unbehagen, was die Chance auf ein Weiterkommen anbelangte. Mit dem Auftaktgegner, dem eigenen Gruppenvierten aus Bissingen/Teck hatte man zum Glück an diesem Tag eine lösbare Aufgabe vorgefunden. Satz eins war eher ein Aufwärmspiel, aber auch in Satz 2 wollte man nichts anbrennen lassen und bezwang die Bissinger dieses Mal deutlich mit 11:3 und 11:6. Die Pflicht war absolviert, aber gleich im nächsten Spiel sollte es ganz eng werden. Der erste gegen Gärtringen war hart umkämpft und keine Mannschaft konnte so recht davonziehen. Der Satz ging in die Verlängerung und hätte sich Mittelspieler Fabian nicht so gekonnt mit seinen Angaben eingebracht, welche er nervenstark bis zum Schluss durchgezogen hatte, dann hätte es nach diesem ersten Durchgang ganz anders aussehen können. 13:11 in der Verlängerung, die Gärtringer waren gewarnt. Satz 2 sollte aber noch spannender werden. Gärtringen ging gleich zu Beginn in Führung und nach postwendendem Ausgleich wieder einen Ball mehr für Gärtringen. So ging es weiter bis zum Stand von 3:4 aus unserer Sicht. Dann gelangen unserem U14-Team aber gleich fünf Punkte in Folge, auch bedingt durch gehäufte Eigenfehler des Gegners. Irgendwie musste aber die Schiedsrichterin aus Weil der Stadt diese Eigenfehler wohl als Punkte für den Gegner eingetragen haben, denn plötzlich wurde ein Spielstand von 7:5 angesagt. Dies kamen Trainer, Betreuern, der Mannschaft sowie den mitgereisten Fans allerdings viel zu niedrig vor, so dass es eine Spielunterbrechung gab, in der sich die Schiedsrichterin rechtfertigte und auch noch mit einem Kleinvillarser Fan in Streit geriet. Nach kurzer Unterbrechung wies der Kleinvillarser Trainer seine Mannschaft an weiterzuspielen und half noch nebenbei den noch immer noch äußerst erbosten Kleinvillarser Fan zu beruhigen. Noch bevor das Spiel richtig weiterging brachte allerdings die Ergebnisdurchsage von 5:7 für Gärtringen das Fass zum Überlaufen. Lauthals entlud sich nun der Kleinvillarser Zorn gegen die Schiedsrichterin, die nun völlig die Übersicht verloren zu haben schien. Erst ein Einmischen des gegnerischen Trainers, der bekräftigte, dass Kleinvillars deutlich in Führung liegen müsste, beruhigte die Gemüter etwas. Die Weil der Städterin dreht dann kurzerhand das Ergebnis herum und man setzte mit 7:5 aus Kleinvillarser Sicht das Spiel fort (zu dieser Zeit stand es allerdings regulär 8:4 für uns, was eine Videoanalyse des Spiel im Nachgang hervorbrachte). Immer noch in Wallung musste das Kleinvillarser Team zwei Gegenpunkte in Folge einstecken und plötzlich stand es sieben beide. Jetzt spielten beide Teams auf Augenhöhe und die Mannschaften konnten abwechselnd punkten. Dabei gelang es unserem Team immer einen Ball in Vorsprung zu gehen, musste aber jeweils postwendend den Ausgleich hinnehmen. Erst zwei Eigenfehler der Gärtinger zum Abschluss bescherte unserem Team einen knappen aber hochverdienten 12:10 Satzgewinn. Hätten man richtig gezählt, wäre der Satz allerdings locker mit 11:8 an uns gegangen. So sorgte eine katastrophale Schiedsrichterleistung für viel Emotionen, die noch lange nachwirkten.
Aufgrund des erneuten Sieges konnte man jetzt etwas entspannter dem Spitzenspiel gegen die Calwer entgegenschauen. Diese hatten sich dann endgültig warmgeschlagen und zogen gegen unser sehr junges Team ein wahres Feuerwerk ab. Doch so einfach wollten es unsere 11-jährigen den zumeist 13- bis 14-jährigen Spieler aus Calw nicht machen. Zahlreiche gekonnt vorgetragene Angriffe mit platziert geschlagenen Bällen, welche zumeist punktgenau auf der Seitenlinie landeten hielten das Spiel offen. Hier muss man Schlagmann Lenn ein großes Lob aussprechen. So musste Calw gegen uns in die Verlängerung und dort alles geben, um unsere U14er mit 13:11 niederzuringen. Satz zwei konnte lediglich noch mit ein paar Schiedsrichter-Fehlentscheidungen aufwarten, welches allerdings nicht entscheidend waren für den dort erlittenen deutlichen 7:11 Satzverlust. Calw war an diesem Tag einfach eine Nummer zu groß für uns. Das Restprogramm sah noch das Spiel gegen die Dennacher vor, welche inzwischen ebenfalls immer stärker spielten sowie zum Abschluss das Spiel gegen die heimische Mannschaft der Spvgg Weil der Stadt. Dennach ließ dann in Satz 1 nichts anbrennen und sicherte sich diesen schnell mit 11:6. Dabei konnte unsere Mannschaft allerdings fast nichts von den taktischen Vorgaben des Trainers umsetzen. Statt auf die Schwachstellen des Gegners zu spielen wurde immer wieder versucht durch die Mitte zu punkten. Hier stand die Abwehr des TSV Dennach allerdings bombenfest. In der Satzpause gab es nochmals eine klare taktische Ansage des Trainers, gnadenlos auf den Schwachpunkt vorne links zu spielen oder wahlweise mit kurzen Bällen zu punkten. Jetzt hielt sich Schlagmann Lenn zu 100 Prozent an die Vorgaben und verfolgte den Dennacher Schwachpunkt sogar beim taktischen Wechsel innerhalb der Spielpositionen. Ball um Ball prasselte auf den armen Kerl ein und Punkt um Punkt waren die Folge für uns. Der Lohn war ein 11:5 Satzgewinn und somit der Sprung vor Dennach in der Tabelle auf Platz zwei. Diesen Platz wollte man unbedingt halten und überlegte kurz im Abschlussspiel gegen Weil der Stadt in der besten Aufstellung zu spielen, aber dann entschied man sich für eine Rotation im Bereich der Hintermannschaft um allen Spielern ausreichend Spielzeit zu gönnen. Da Satz 1 dennoch deutlich mit 11:6 gewonnen werden konnte, wurde Schlagmann Lenn im zweiten Satz ganz rausgenommen und Paul durfte sich am Hauptschlag beweisen. Diese machte seine Sache gut und wechselte zu Mitte des Satzes die Position mit Urs. Dieser jedoch konnte seine Form aus den ersten Spielen nicht halten und wirkte stark gehemmt auf der Rückschlag-Position. Zwei, drei vermeidbare Eigenfehler machten dann das Spiel zum Schluss nochmal spannend. Nachdem Paul in die Rückschlagposition zurückgewechselt war lief es etwas besser und letztendlich konnte Satz zwei in der Verlängerung mit 13:11 gewonnen werden. Dies bedeutete Platz zwei bei der Hoffnungsrunde und damit spielt unser Team vermutlich am 19.01.2020 in der Gruppe mit Unterhaugstett 1, Stammheim 2, Gärtringen und Vaihingen/Enz um die Teilnahme an der Württembergischen Meisterschaft. In dieser Zwischenrunde kommen drei von fünf Mannschaften weiter (jeweils drei in beiden Gruppen). In unserer Gruppe ist der aktuelle Deutsche Meister der U14, der TV Unterhaugstett 1 der absolute Favorit. Stammheim 2 ist schlecht zu berechnen. Vaihingen/Enz wird uns wieder das Leben schwer machen, aber mit etwas Glück schlagen wir Gärtringen erneut und können eventuell sogar gegen Stammheim oder Vaihingen punkten. Hierbei wird wohl die Tagesform der Schlagleute entscheidend sein. In der zweiten Zwischenrunden-Gruppe trifft unser Nachbarverein TV Hohenklingen auf Unterhaugstett 2, Stammheim 1, Calw und Dennach. Hier wird es nicht leicht für Hockes, denn Dennach und Calw spielen bärenstark und Stammheim 1 ist sowieso Mitfavorit auf den Gewinn der Württembergischen Meisterschaft.
Die Ergebnisse U14:
Mannsch. A Mannsch. B Satz 1 Satz 2
TSV Calw : Spvgg Weil der Stadt 11:4 11:6
TSV Dennach : TSV Gärtringen 11:6 11:6
TSV Kleinvillars : TV Bissingen 11:3 11:6
TSV Dennach : Spvgg Weil der Stadt 11:7 11:4
TSV Gärtringen : TSV Kleinvillars 11:13 10:12
TSV Calw : TV Bissingen 11:1 11:2
TSV Dennach : TSV Calw 8:11 7:11
TSV Gärtringen : Spvgg Weil der Stadt 11:6 11:5
TSV Calw : TSV Kleinvillars 13:11 11:7
Spvgg Weil der Stadt : TV Bissingen 13:15 12:10
TSV Dennach : TSV Kleinvillars 11:6 5:11
TSV Gärtringen : TV Bissingen 9:11 11:7
TSV Gärtringen : TSV Calw 10:12 8:11
Spvgg Weil der Stadt : TSV Kleinvillars 6:11 11:13
TSV Dennach : TV Bissingen 11:7 11:7
Abschlusstabelle Hoffnungsrunde:
Platz Mannschaft Bälle Sätze Punkte
1. TSV Calw 113:64 10:0 10:0
2. TSV Kleinvillars 106:87 7:3 7:3
3. TSV Dennach 97:76 7:3 7:3
4. TSV Gärtringen 93:99 3:7 3:7
5. TV Bissingen 69:111 2:8 2:8
6. Spvgg Weil der Stadt 74:115 1:9 1:9
Nächste Termine:
04.01.2020 Dreikönigturnier des TV Bretten U12
05.01.2020 Dreikönigturnier des TV Bretten U14
18.01.2020 10 Uhr Zwischenrunde der U12 in Knittlingen (Heimspieltag)
Vermutlich. 19.01.2020 10 Uhr Zwischenrunde U14 in Knittlingen??
Der TSV Kleinvillars freut sich auf zahlreiche Zuschauer bei den Spieltagen.
Trainingszeiten U10/U12/U14: donnerstags in der Schulsporthalle in Ruit von 16:00 bis 18:00 und mittwochs in der Sporthalle Knittlingen von 18:00 bis 20:00.
TSV Kleinvillars – Faustball
7-fache Power aus Kleinvillars: Alex, Mauritz, Urs, Lenn, Nicolas, Paul und Fabi rockten die Halle in Weil der Stadt!

03. - 05.06 Drei Tage voller Faustball, Teamgeist und Spaß Hier ist der komplette Bericht in überarbeiteter Form: 03.-05.06.26 | Drei Tage voller Faustball, Teamgeist und Spaß Drei abwechslungsreiche Tage voller Faustball, Teamgeist und gemeinsamer Erlebnisse liegen hinter den Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspielern des TSV Kleinvillars. Insgesamt 24 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 15 Jahren nahmen am diesjährigen Trainingslager teil. Unterstützt wurden sie von einem zehnköpfigen Organisationsteam aus Eltern, Trainern und Betreuern, das während der gesamten Veranstaltung für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Am Mittwoch bezogen die Kinder und Jugendlichen zunächst ihre Schlafplätze in der Festhalle des TSV Kleinvillars. Anschließend stand die erste Trainingseinheit auf dem Programm, bevor der Abend bei Maultaschen mit Kartoffelsalat ausklang. Ein besonderes Highlight war die Nachtwanderung mit Schnitzeljagd und verschiedenen Rätseln durch Kleinvillars. Die Organisation dieses Programmpunkts hatte ein engagiertes Elternteam übernommen und sorgte damit für einen gelungenen Abschluss des ersten Tages. Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des traditionellen Fronleichnamsturniers in Waibstadt. Der TSV Kleinvillars stellte dabei mit insgesamt sechs Mannschaften bereits zum dritten Mal in Folge die größte Vereinsdelegation des Turniers. Neben vielen wertvollen Spielerfahrungen und zahlreichen Spielminuten konnte auch ein sportlicher Erfolg gefeiert werden: Die U14-Mädchen sicherten sich den Turniersieg. Nach der Rückkehr nach Kleinvillars wartete bereits das gemeinsame Abendessen, bevor ein Filmabend inklusive Popcornmaschine für beste Stimmung sorgte. Am Freitag startete das Trainingslager mit dem gemeinsamen Frühstück. Anschließend stand ein großer Faustball-, Technik- und Athletikwettkampf auf dem Programm. An verschiedenen Stationen wurden athletische Fähigkeiten wie Koordination, Schnelligkeit und Geschicklichkeit geprüft. Gleichzeitig mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können in den grundlegenden Faustballtechniken Zuspiel, Annahme und Schlag unter Beweis stellen. Nach dem Mittagessen und dem Aufräumen der Schlafplätze folgte eine weitere Trainingseinheit, bevor das große Abschlussevent begann. Zum Abschluss des Trainingslagers wurde ein Eltern-Kind-Turnier ausgetragen. Neben klassischen Eltern-Kind-Teams waren auch Geschwisterteams mit aktiven Jugendspielern zugelassen. Um faire Bedingungen gegenüber den nicht aktiven Eltern-Kind-Mannschaften zu schaffen, mussten diese Teams mit verschiedenen Handicaps antreten. So durfte beispielsweise nur mit dem linken Arm gespielt werden oder andere zusätzliche Erschwernisse kamen zum Einsatz. Mit 24 Teams und insgesamt 48 Spielerinnen und Spielern entwickelte sich das Turnier zu einer beeindruckenden Veranstaltung. Auf sechs Spielfeldern gleichzeitig wurden zahlreiche spannende und unterhaltsame Begegnungen ausgetragen. Die Top 5 des Eltern-Kind-Turniers: Blondschaden Philipp & Andre Greek Freaks Boss and Boss Baby Glöcklers Bube Beim anschließenden Grillfest ließen Spieler, Eltern, Trainer und Betreuer die drei Tage gemeinsam ausklingen. Ein besonderer Dank gilt allen Eltern, Trainern und Betreuern, die das Trainingslager begleitet und unterstützt haben. Vielen Dank auch für die zahlreichen Essensspenden zum Grillfest, die für ein tolles gemeinsames Abschlussfest sorgten. Das zehnköpfige Organisationsteam aus Eltern, Trainern und Betreuern ist mittlerweile hervorragend eingespielt und übernahm gemeinsam die Betreuung der 24 Kinder und Jugendlichen. Viele Helfer übernachteten dabei ebenfalls in der Festhalle und standen rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung. Ohne dieses außergewöhnliche Engagement wäre ein Trainingslager in dieser Größenordnung nicht möglich. Das Trainingslager hat einmal mehr gezeigt, was den TSV Kleinvillars auszeichnet: sportlicher Ehrgeiz, gelebte Gemeinschaft und ein starkes Miteinander über alle Altersgruppen hinweg.









