01.12.19 | U14 fällt auf Platz 3 zurück und muss nun in die Hoffnungsrunde

Markus Vincon • 1. Dezember 2019

01.12.19 | U14 fällt auf Platz 3 zurück und muss nun in die Hoffnungsrunde

Vergangen Sonntag, den 01.12.2019 fand der 2. Spieltag der U14 statt. Mauritz konnte verletzungsbedingt nicht mitspielen, unterstützte seine Mannschaft aber vom Spielfeldrand aus. Als reines U12-Team angetreten, rechnete man sich dennoch gute Chancen aus, nach dem Spieltag die Vorrunde als Tabellenführer zu beenden. Platz eins oder zwei der Vorrunde hätte die direkte Qualifikation zur Zwischenrunde bedeutet. Leider holte unser junges Team an diesem Tag die Realität ein. Der erste Gegner war das Team des TV Bissingen (Teck). Während man sich im Spieltag zuvor noch auf das konstante Zuspiel der Mannschaft verlassen konnte, war das an diesem Tag nicht der Fall. Dies machte sich in Satz eins nicht stark bemerkbar, da Bissingen wie beim ersten Aufeinandertreffen mit zahlreichen Eigenfehlern und technischen Schwächen glänzte. So erspielte man sich mit 11:4 die 1:0 Satzführung. Zu Beginn des zweiten Satzes lag man dann schnell zurück und konnte sich erst in der Satzmitte etwas vom Gegner absetzen. Aber irgendwie kamen unseren Jungs mit dem gegnerischen Ball nicht zurecht und gegen Ende des Satzes erwies sich der gegnerische Angabenspieler mit seinen sehr weit bis auf die Grundlinie geschlagenen Bällen als Satz-Killer. 9:11 aus Kleinvillars Sicht und statt eines Sieges, startete man mit einem unbefriedigenden Unentschieden in den Spieltag. Nach einem Spiel Pause kam es zum Derby in eigener Halle. Der TV Hohenklingen war Ausrichter des Spieltages und wollte dieses Spiel nach dem Unentschieden im ersten Aufeinandertreffen unbedingt gewinnen. Es entwickelte sich ein sehr kampfbetontes Spiel. Nach anfänglichem 1:1 folgte ein Dreierpack unseres TSV. Der gegnerische TV konnte dann zweimal Punkten, aber es folgte gleich wieder ein Dreier-Pack. Dann nochmal dasselbe Spiel und so stand es 10:5 für die Kleinvillarser. Unter den Augen des immer ruhiger werdenden Hohenklinger Publikums wollte unserem jungen Team dann lange nicht der entscheidende Satzball gelingen und der Gegner wurde immer stärker. Erst beim Stand von 10:9 fiel der umjubelte Siegtreffer. Dieses Mal wollte der Trainer nichts riskieren und stellte die Mannschaft nach gewonnenem erstem Satz nicht um. Es folgte ein spannender Satz zwei, bei dem bis zum Stand von 4:2 unsere Jungs erneut die Führung behaupten konnten. Dann wechselte die Führung. Kleinvillars konnte dann zwar noch zum 6:6 ausgleichen, aber irgendwie war die Luft raus und nicht zuletzt aufgrund des sehr schlechten Zuspiels, konnte sich unsere Mannschaft nicht gegen die starken Hohenklinger durchsetzen. Nun war die Chance vertan, sich mit einem Sieg an der Tabellenspitze festzusetzen. In der Blitztabelle führte jetzt Hohenklingen. Gewarnt durch den Satzverlust gegen Bissingen ging unser Team im nächsten Spiel gegen den Tabellenletzten, den TSV Westerstetten, hochkonzentriert zu Werke. Die Mannschaft aus der Nähe von Ulm hatte dann auch nicht den Hauch einer Chance. Das Spiel endete 11:3, 11:4. Zum Abschluss war wieder mal das Spiel gegen die Vaihinger das alles entscheidende. Bei einem Sieg hätte man die Tabellenführung zurückgewonnen, aber bei einer Niederlage wäre man auf Platz drei abgerutscht. Entsprechend motiviert, aber auch mit etwas weichen Knien begaben sich unser Jungs auf das Spielfeld. Zu Beginn verlief alles nach Plan und man fühlte ich an den ersten Spieltag erinnert, bei dem man die Kaltensteiner mit viel Herzblut und Kampfgeist niedergekämpft hatte. Beim Stand von 4:2 für unser Team, war aber erst mal Schluss. Das Zuspiel war weit weg vom 3-m-Raum. Schlagmann Lenn spielte zu zaghaft und die Abwehrleistung war auf allen Positionen unterirdisch. Fast kein kurz gespielter gegnerischer Ball konnte erlaufen werden. Ärgerlich war dabei, dass oftmals der notwendige Sprint erst gar nicht begonnen oder nur unvollendet ausgeführt wurde. Im Gegensatz dazu flitzten die gegnerischen Spieler ununterbrochen über ihre Spielfeldhälfte und holten sich fast alle Bälle, auch wenn diese noch so kurz gespielt waren. So endete Satz eins mit 7:11 aus Kleinvillarser Sicht. Satz zwei zeigte ein ähnliches Bild. Nach einer erneuten 4:2-Führung war wieder Schluss und die alten Schwächen kamen zum Vorschein. Vom Spielverlauf war der zweite Satz dann auch fast eine 1:1-Kopie des ersten und endete ebenfalls mit 7:11. Damit rutsche man in der Abschlusstabelle auf Platz 3 ab und muss nun statt der direkten Qualifikation durch die Hoffnungsrunde. Diese wird am kommenden Wochenende in Weil der Stadt ausgespielt. Dorthin fährt man zusammen mit dem eigenen Vierten dem TV Bissingen und trifft auf die Dritt- und Vierplatzierten der beiden anderen Vorrundengruppen. Die ersten vier der sechs Mannschaften qualifizieren sich dann für die Zwischenrunde im Januar. Dies müsste eigentlich zu schaffen sein, aber der jetzige Spieltag hat gezeigt, dass man vorsichtig sein muss, mit solchen Aussagen.

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03. - 05.06 Drei Tage voller Faustball, Teamgeist und Spaß Hier ist der komplette Bericht in überarbeiteter Form: 03.-05.06.26 | Drei Tage voller Faustball, Teamgeist und Spaß Drei abwechslungsreiche Tage voller Faustball, Teamgeist und gemeinsamer Erlebnisse liegen hinter den Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspielern des TSV Kleinvillars. Insgesamt 24 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 15 Jahren nahmen am diesjährigen Trainingslager teil. Unterstützt wurden sie von einem zehnköpfigen Organisationsteam aus Eltern, Trainern und Betreuern, das während der gesamten Veranstaltung für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Am Mittwoch bezogen die Kinder und Jugendlichen zunächst ihre Schlafplätze in der Festhalle des TSV Kleinvillars. Anschließend stand die erste Trainingseinheit auf dem Programm, bevor der Abend bei Maultaschen mit Kartoffelsalat ausklang. Ein besonderes Highlight war die Nachtwanderung mit Schnitzeljagd und verschiedenen Rätseln durch Kleinvillars. Die Organisation dieses Programmpunkts hatte ein engagiertes Elternteam übernommen und sorgte damit für einen gelungenen Abschluss des ersten Tages. Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des traditionellen Fronleichnamsturniers in Waibstadt. Der TSV Kleinvillars stellte dabei mit insgesamt sechs Mannschaften bereits zum dritten Mal in Folge die größte Vereinsdelegation des Turniers. Neben vielen wertvollen Spielerfahrungen und zahlreichen Spielminuten konnte auch ein sportlicher Erfolg gefeiert werden: Die U14-Mädchen sicherten sich den Turniersieg. Nach der Rückkehr nach Kleinvillars wartete bereits das gemeinsame Abendessen, bevor ein Filmabend inklusive Popcornmaschine für beste Stimmung sorgte. Am Freitag startete das Trainingslager mit dem gemeinsamen Frühstück. Anschließend stand ein großer Faustball-, Technik- und Athletikwettkampf auf dem Programm. An verschiedenen Stationen wurden athletische Fähigkeiten wie Koordination, Schnelligkeit und Geschicklichkeit geprüft. Gleichzeitig mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können in den grundlegenden Faustballtechniken Zuspiel, Annahme und Schlag unter Beweis stellen. Nach dem Mittagessen und dem Aufräumen der Schlafplätze folgte eine weitere Trainingseinheit, bevor das große Abschlussevent begann. Zum Abschluss des Trainingslagers wurde ein Eltern-Kind-Turnier ausgetragen. Neben klassischen Eltern-Kind-Teams waren auch Geschwisterteams mit aktiven Jugendspielern zugelassen. Um faire Bedingungen gegenüber den nicht aktiven Eltern-Kind-Mannschaften zu schaffen, mussten diese Teams mit verschiedenen Handicaps antreten. So durfte beispielsweise nur mit dem linken Arm gespielt werden oder andere zusätzliche Erschwernisse kamen zum Einsatz. Mit 24 Teams und insgesamt 48 Spielerinnen und Spielern entwickelte sich das Turnier zu einer beeindruckenden Veranstaltung. Auf sechs Spielfeldern gleichzeitig wurden zahlreiche spannende und unterhaltsame Begegnungen ausgetragen. Die Top 5 des Eltern-Kind-Turniers: Blondschaden Philipp & Andre Greek Freaks Boss and Boss Baby Glöcklers Bube Beim anschließenden Grillfest ließen Spieler, Eltern, Trainer und Betreuer die drei Tage gemeinsam ausklingen. Ein besonderer Dank gilt allen Eltern, Trainern und Betreuern, die das Trainingslager begleitet und unterstützt haben. Vielen Dank auch für die zahlreichen Essensspenden zum Grillfest, die für ein tolles gemeinsames Abschlussfest sorgten. Das zehnköpfige Organisationsteam aus Eltern, Trainern und Betreuern ist mittlerweile hervorragend eingespielt und übernahm gemeinsam die Betreuung der 24 Kinder und Jugendlichen. Viele Helfer übernachteten dabei ebenfalls in der Festhalle und standen rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung. Ohne dieses außergewöhnliche Engagement wäre ein Trainingslager in dieser Größenordnung nicht möglich. Das Trainingslager hat einmal mehr gezeigt, was den TSV Kleinvillars auszeichnet: sportlicher Ehrgeiz, gelebte Gemeinschaft und ein starkes Miteinander über alle Altersgruppen hinweg.
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