26.01.20 | U14-Faustballer ohne Sieg bei der Württembergischen
Markus Vincon • 26. Januar 2020
26.01.20 | U14-Faustballer ohne Sieg bei der Württembergischen
Wie erwartet gab es vergangenen Sonntag, den 26.01.2020 nicht viel zu holen für unsere sehr junge U14-Mannschaft. Mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 11,4 Jahren war für unser Team auf dem großen Herren-Feld nicht viel drin. Die beiden Vorrunden-Gruppengegner der TSV Calw und der TV Unterhaugstett hatten keine Mühe und konnten nach Belieben gegen uns punkten. Lediglich der zweite Satz gegen Calw konnte einigermaßen offen gestaltet werden, aber dieser ging letztendlich mit 7:11 auch noch deutlich an das Team mit den orangenen Trikots. Etwas überraschend bezwang der TSV Calw dann auch noch den favorisierten TV Unterhaugstett und war somit Gruppensieger der Vorrundengruppe 1. In der anderen Gruppe setze sich der Favorit Stammheim 1 gegen Vaihingen/Enz und Hohenklingen durch. Auch für diese beiden Teams gab es deftige Niederlagen gegen den Favoriten. Hohenklingen konnten gegen die Vaihinger zwar ein Unentschieden herausholen, aber die Kaltensteiner erzielten in den Sätzen insgesamt mehr Gutbälle und landeten daher auf Platz 2 ihrer Gruppe und waren somit für das Halbfinale qualifiziert. Als Gruppendritter gab es für das Team aus Kleinvillars dann nur noch das Spiel um Platz 5 gegen den Gruppendritten der anderen Vorrundengruppe, unseren Lokalrivalen aus Hohenklingen. Dieses Spiel fand direkt nach der Vorrunde statt und Hohenklingen erwischte dank ihres glänzend aufspielenden Schlagmanns Christian den besseren Start. Der erste Satz ging mit 8:11 an die Hohenklinger. Im zweiten Satz fand unser Team endlich zur Normalform und bot dem Gegner Paroli. Beim Stand von 10:6 aus Sicht unseres TSV wägten sich die Kleinvillarser Anhänger samt Trainer schon im Entscheidungssatz. Aber nun kam die große Stunde des Hohenklinger Mädels im Team. Durch weit und hoch nach hinten gespielte Bälle setzten die beiden „eens“ aus Hohenklingen, nämlich Mareen und Joleen unsere Abwehr dermaßen unter Druck, dass dort kein Ball mehr nach vorne kam. Gleichzeitig hatten unsere Angreifer völlig der Mut verloren. Es reihten sich Fehler um Fehler und Satz 2 ging überraschend mit 10:12 ebenfalls an die Hohenklinger. Machts nichts, wir dürfen ja noch drei Jahre in fast derselben Besetzung an U14-Meisterschaften teilnehmen und dann gibt es sicher noch bessere Platzierungen. Letztendlich ist aber die Teilnahme an den Württembergischen Meisterschaften gleich in der ersten Saison schon eine riesige Leistung!

03. - 05.06 Drei Tage voller Faustball, Teamgeist und Spaß Hier ist der komplette Bericht in überarbeiteter Form: 03.-05.06.26 | Drei Tage voller Faustball, Teamgeist und Spaß Drei abwechslungsreiche Tage voller Faustball, Teamgeist und gemeinsamer Erlebnisse liegen hinter den Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspielern des TSV Kleinvillars. Insgesamt 24 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 15 Jahren nahmen am diesjährigen Trainingslager teil. Unterstützt wurden sie von einem zehnköpfigen Organisationsteam aus Eltern, Trainern und Betreuern, das während der gesamten Veranstaltung für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Am Mittwoch bezogen die Kinder und Jugendlichen zunächst ihre Schlafplätze in der Festhalle des TSV Kleinvillars. Anschließend stand die erste Trainingseinheit auf dem Programm, bevor der Abend bei Maultaschen mit Kartoffelsalat ausklang. Ein besonderes Highlight war die Nachtwanderung mit Schnitzeljagd und verschiedenen Rätseln durch Kleinvillars. Die Organisation dieses Programmpunkts hatte ein engagiertes Elternteam übernommen und sorgte damit für einen gelungenen Abschluss des ersten Tages. Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des traditionellen Fronleichnamsturniers in Waibstadt. Der TSV Kleinvillars stellte dabei mit insgesamt sechs Mannschaften bereits zum dritten Mal in Folge die größte Vereinsdelegation des Turniers. Neben vielen wertvollen Spielerfahrungen und zahlreichen Spielminuten konnte auch ein sportlicher Erfolg gefeiert werden: Die U14-Mädchen sicherten sich den Turniersieg. Nach der Rückkehr nach Kleinvillars wartete bereits das gemeinsame Abendessen, bevor ein Filmabend inklusive Popcornmaschine für beste Stimmung sorgte. Am Freitag startete das Trainingslager mit dem gemeinsamen Frühstück. Anschließend stand ein großer Faustball-, Technik- und Athletikwettkampf auf dem Programm. An verschiedenen Stationen wurden athletische Fähigkeiten wie Koordination, Schnelligkeit und Geschicklichkeit geprüft. Gleichzeitig mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können in den grundlegenden Faustballtechniken Zuspiel, Annahme und Schlag unter Beweis stellen. Nach dem Mittagessen und dem Aufräumen der Schlafplätze folgte eine weitere Trainingseinheit, bevor das große Abschlussevent begann. Zum Abschluss des Trainingslagers wurde ein Eltern-Kind-Turnier ausgetragen. Neben klassischen Eltern-Kind-Teams waren auch Geschwisterteams mit aktiven Jugendspielern zugelassen. Um faire Bedingungen gegenüber den nicht aktiven Eltern-Kind-Mannschaften zu schaffen, mussten diese Teams mit verschiedenen Handicaps antreten. So durfte beispielsweise nur mit dem linken Arm gespielt werden oder andere zusätzliche Erschwernisse kamen zum Einsatz. Mit 24 Teams und insgesamt 48 Spielerinnen und Spielern entwickelte sich das Turnier zu einer beeindruckenden Veranstaltung. Auf sechs Spielfeldern gleichzeitig wurden zahlreiche spannende und unterhaltsame Begegnungen ausgetragen. Die Top 5 des Eltern-Kind-Turniers: Blondschaden Philipp & Andre Greek Freaks Boss and Boss Baby Glöcklers Bube Beim anschließenden Grillfest ließen Spieler, Eltern, Trainer und Betreuer die drei Tage gemeinsam ausklingen. Ein besonderer Dank gilt allen Eltern, Trainern und Betreuern, die das Trainingslager begleitet und unterstützt haben. Vielen Dank auch für die zahlreichen Essensspenden zum Grillfest, die für ein tolles gemeinsames Abschlussfest sorgten. Das zehnköpfige Organisationsteam aus Eltern, Trainern und Betreuern ist mittlerweile hervorragend eingespielt und übernahm gemeinsam die Betreuung der 24 Kinder und Jugendlichen. Viele Helfer übernachteten dabei ebenfalls in der Festhalle und standen rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung. Ohne dieses außergewöhnliche Engagement wäre ein Trainingslager in dieser Größenordnung nicht möglich. Das Trainingslager hat einmal mehr gezeigt, was den TSV Kleinvillars auszeichnet: sportlicher Ehrgeiz, gelebte Gemeinschaft und ein starkes Miteinander über alle Altersgruppen hinweg.









