25.01.25 | U18 männlich beendet die Runde mit dem vierten Platz auf der Württembergischen – das Ergebnis reicht dennoch fürs Weiterkommen

Markus Vincon • 25. Januar 2025

25.01.25 | U18 männlich beendet die Runde mit dem vierten Platz auf der Württembergischen – das Ergebnis reicht dennoch fürs Weiterkommen

Das hatte man sich anders vorgestellt. Als Zweitplatzierter in der Vorrunde wollte man am vergangenen Samstag vor heimischem Publikum eine Schippe drauflegen und das Endspiel der Meisterschaft erreichen. Zu Beginn sah es für die sieben Jungs der U18 (Jan und Paul fehlten) gar nicht so schlecht aus. In der WM-Vorrunde konnte gegen den TV Ochsenbach ein deutlicher Sieg herausgespielt werden. Der zweite Gegner, der TV Gärtringen war gar kein Prüfstein und hier viel der Sieg noch höher aus. Also Mindestziel „Halbfinale“ geschafft. In der anderen Gruppe hatte es der Tabellenführer Unterhaugstett mit den vermeintlich leichteren Gegnern, dem TSV Malmsheim und dem NLV Stgt.-Vaihingen zu tun und machte wie erwartet mit beiden kurzen Prozess. Damit war aus Kleinvillarser Sicht klar, dass man auf den vermeintlich schwersten Brocken, den TV Unterhaugstett frühestens im Finale treffen würde. Als Gruppenzweiter der anderen Gruppe und damit unser Halbfinalgegner, setzte sich knapp die Mannschaft des NLV durch. Mit diesem Gegner hatte man auf Kleinvillarser Seite das vermeintlich leichtere Los, denn der Gegner konnte in der Vorrunde im Dezember souverän mit 2:0 Sätzen geschlagen werden. Im Spiel zeigte sich allerdings, dass die Stuttgarter Vorstädter ein äußerst unbequemer Gegner sein können. Satz 1 ging noch wie geplant deutlich mit 11:5 an unsere Jungs, aber in Satz 2 ein völlig anderes Bild. Die gegnerischen Abwehrspieler hatten irgendwie immer den Arm hinter dem Ball und ließen keine schnellen Punkte auf Kleinvillarser Seite zu. Zudem übernahm der Linkshänder im Angriff des NLV ab Satz 2 die Angaben und konnten mit seinen kurzen Bällen Punkt um Punkt machen. Die Kleinvillarser Abwehr zeigte Schwächen und bekam diese Bälle einfach nicht in den Griff. So ging der zweite Satz mit 6:11 an den Gegner. Plötzlich war eine große Unsicherheit im Kleinvillarser Team zu spüren. Nicolas wechselte zu Beginn von Satz 3 nach vorne um die Kurzen zu holen, was ihm auch gut gelang, aber dafür fehlte er in der Abwehr. Ein deutlich nachlassendes Zuspiel sorgte dafür, dass die Bälle von Hauptangreifer Lenn nicht mehr optimal verwertet werden konnte und auch bei ihm Ratlosigkeit und zunehmende Verunsicherung eintraten. Das Kleinvillarser Team fand nicht mehr ins Spiel und musste auch den dritten Satz deutlich mit 4:11 abgeben. Wer hätte das vor diesem Spiel gedacht. Im anderen Halbfinale setzte sich überraschend der TV Ochsenbach mit 2:1 Sätzen gegen den stärker eingeschätzten TV Unterhaugstett durch und stand somit im Finale. Damit ging es für unsere Team im Spiel m Platz 3 gegen die Haugstetter. Irgendwie war aber bei unseren Jungs die Luft raus und das Fehlen von Zweitangreifer Jan und Abwehrspezialist Paul machte sich hier deutlich bemerkbar. Der TV Unterhaugstett siegte ungefährdet mit 11: 7 und 11:8. Ochsenbach machte es im abschließenden Endspiel besser und ließ dem NLV beim 11:5 und 11:6 keine Chance. Es folgte die Siegerehrung bei der unser Erfolg verwöhntes Team seit längerer Zeit das erste Mal wieder ohne Medaillen blieb. Da sich von Schwaben drei Mannschaften für die Süddeutsche Meisterschaft (SDM) qualifizieren und Unterhaugstett aus der Wertung ist, da der Verein die Deutsche Meisterschaft ausrichtet sind nun Ochsenbach, der NLV Stgt.-Vaihingen aber auch unser Team aus Kleinvillars am 08./09.02.2025 die Teilnehmer aus dem Landesverband Schwaben. Ausrichter ist der TV Waibstadt, so dass keine langen Fahrtweg oder Auswärtsübernachtungen anstehen. Dort heißt es nun neu angreifen, um gegen die starke Konkurrenz aus Baden, Bayern, der Pfalz aber auch dem eigenen Landesverband zu bestehen und einen der drei Startplätze für die DM zu erspielen.
Ergebnisse:
Mannschaft A Mannschaft B Satz 1 Satz 2 Satz 3 
TSV Kleinvillars : TV Ochsenbach 11:9 11:2   
TSV Gärtringen : TSV Kleinvillars 1:11 5:11   
TSV Kleinvillars : NLV Stgt.-Vaihingen 11:5 6:11 4:11  
TV Unterhaugstett : TSV Kleinvillars 11:8 11:7   
Für Kleinvillars spielten: Fabian Blanc, Urs Mühleisen, Gero Hagenlocher, Lenn Spitzmüller, Mauritz Heckele, Tim Böcken und Nicolas Alcaluzac

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03. - 05.06 Drei Tage voller Faustball, Teamgeist und Spaß Hier ist der komplette Bericht in überarbeiteter Form: 03.-05.06.26 | Drei Tage voller Faustball, Teamgeist und Spaß Drei abwechslungsreiche Tage voller Faustball, Teamgeist und gemeinsamer Erlebnisse liegen hinter den Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspielern des TSV Kleinvillars. Insgesamt 24 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 15 Jahren nahmen am diesjährigen Trainingslager teil. Unterstützt wurden sie von einem zehnköpfigen Organisationsteam aus Eltern, Trainern und Betreuern, das während der gesamten Veranstaltung für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Am Mittwoch bezogen die Kinder und Jugendlichen zunächst ihre Schlafplätze in der Festhalle des TSV Kleinvillars. Anschließend stand die erste Trainingseinheit auf dem Programm, bevor der Abend bei Maultaschen mit Kartoffelsalat ausklang. Ein besonderes Highlight war die Nachtwanderung mit Schnitzeljagd und verschiedenen Rätseln durch Kleinvillars. Die Organisation dieses Programmpunkts hatte ein engagiertes Elternteam übernommen und sorgte damit für einen gelungenen Abschluss des ersten Tages. Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des traditionellen Fronleichnamsturniers in Waibstadt. Der TSV Kleinvillars stellte dabei mit insgesamt sechs Mannschaften bereits zum dritten Mal in Folge die größte Vereinsdelegation des Turniers. Neben vielen wertvollen Spielerfahrungen und zahlreichen Spielminuten konnte auch ein sportlicher Erfolg gefeiert werden: Die U14-Mädchen sicherten sich den Turniersieg. Nach der Rückkehr nach Kleinvillars wartete bereits das gemeinsame Abendessen, bevor ein Filmabend inklusive Popcornmaschine für beste Stimmung sorgte. Am Freitag startete das Trainingslager mit dem gemeinsamen Frühstück. Anschließend stand ein großer Faustball-, Technik- und Athletikwettkampf auf dem Programm. An verschiedenen Stationen wurden athletische Fähigkeiten wie Koordination, Schnelligkeit und Geschicklichkeit geprüft. Gleichzeitig mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können in den grundlegenden Faustballtechniken Zuspiel, Annahme und Schlag unter Beweis stellen. Nach dem Mittagessen und dem Aufräumen der Schlafplätze folgte eine weitere Trainingseinheit, bevor das große Abschlussevent begann. Zum Abschluss des Trainingslagers wurde ein Eltern-Kind-Turnier ausgetragen. Neben klassischen Eltern-Kind-Teams waren auch Geschwisterteams mit aktiven Jugendspielern zugelassen. Um faire Bedingungen gegenüber den nicht aktiven Eltern-Kind-Mannschaften zu schaffen, mussten diese Teams mit verschiedenen Handicaps antreten. So durfte beispielsweise nur mit dem linken Arm gespielt werden oder andere zusätzliche Erschwernisse kamen zum Einsatz. Mit 24 Teams und insgesamt 48 Spielerinnen und Spielern entwickelte sich das Turnier zu einer beeindruckenden Veranstaltung. Auf sechs Spielfeldern gleichzeitig wurden zahlreiche spannende und unterhaltsame Begegnungen ausgetragen. Die Top 5 des Eltern-Kind-Turniers: Blondschaden Philipp & Andre Greek Freaks Boss and Boss Baby Glöcklers Bube Beim anschließenden Grillfest ließen Spieler, Eltern, Trainer und Betreuer die drei Tage gemeinsam ausklingen. Ein besonderer Dank gilt allen Eltern, Trainern und Betreuern, die das Trainingslager begleitet und unterstützt haben. Vielen Dank auch für die zahlreichen Essensspenden zum Grillfest, die für ein tolles gemeinsames Abschlussfest sorgten. Das zehnköpfige Organisationsteam aus Eltern, Trainern und Betreuern ist mittlerweile hervorragend eingespielt und übernahm gemeinsam die Betreuung der 24 Kinder und Jugendlichen. Viele Helfer übernachteten dabei ebenfalls in der Festhalle und standen rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung. Ohne dieses außergewöhnliche Engagement wäre ein Trainingslager in dieser Größenordnung nicht möglich. Das Trainingslager hat einmal mehr gezeigt, was den TSV Kleinvillars auszeichnet: sportlicher Ehrgeiz, gelebte Gemeinschaft und ein starkes Miteinander über alle Altersgruppen hinweg.
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