17.09.16 | Turnier in Obergrombach
Tobias Schaefer • 17. September 2016
17.09.16 | Turnier in Obergrombach
Am 17.09.2016 fand wie jedes Jahr Mitte September das Feldturnier im badischen Obergrombach statt. Das Turnier ist innerhalb des Vereins vor allem durch das verkürzte Feld bekannt und beliebt.
Zu Gast waren insgesamt 8 Mannschaften mit internationalen Gästen aus Olten (Schweiz).
In der Gruppe B standen neben Kleinvillars noch der TV Obergrombach, Satus Olten und Karlsdorf 1. Die erste Partie spielte das Mixed-Team aus Kleinvillars direkt gegen den Titelverteidiger Karlsdorf. Nach einer guten ersten Halbzeit stand die Mannschaft aus Kleinvillars mit zwei Gutbällen vor den Badenern. Die zweite Hälfte verlief durchwachsen, da die abgewehrten Bälle nicht mehr so klar verwandelt werden konnten. Zum Ende konnte sich Karlsdorf mit zwei Bällen Unterschied absetzen und so endete die Partie mit 14:16 für Karlsdorf.
Das zweite Spiel der Gruppenphase ging gegen den Gastgeber mit Heimvorteil auf dem um einige Meter verkürzten Feld. Die gesamte Mannschaft wurde von Obergrombach auf dem falschen Fuß erwischt. So lag das Team schnell mit mehreren Bällen zurück. Auch im weiteren Verlauf kamen die Spieler nicht richtig in die Partie. Die meisten Fehler machten die Kleinvillarser selbst. Die Mannschaft hatte im Aufbauspiel einige Probleme und verpasste es daher, die Gegner im Angriff unter Druck zu setzen. Der Rückstand zur Halbzeit ließ auch in Hälfte zwei kein befreites Spiel zu. Diese genannten Schwierigkeiten hatten zur Folge, dass das junge Team sich eine Niederlage (16:18) gegen die Veteranen aus Obergrombach eingestehen musste.
Dieser Frust musste schnellstmöglich vor dem letzten Spiel der Gruppenphase überwunden werden, da selbst nach der Niederlage noch der zweite Platz hinter Karlsdorf in der Gruppe A rechnerisch noch erreichbar war.
Die Partie gegen Satus Olten verlief sehr einseitig. Der Kleinvillarser Angriff konnte nach Belieben punkten und dominierte den gesamten Spielverlauf. Das Resultat waren acht Punkte Abstand und somit ein Endstand von 20:12 aus Sicht von Kleinvillars. Somit ergab sich folgendes Ergebnis in der Gruppe:
TSV Karlsdorf
TSV Kleinvillars
TV Obergrombach
Satus Olten
In der Zwischenrunde musste nun der Halbfinaleinzug gegen die zweite Mannschaft aus Karlsdorf festgemacht werden.
In dieser Begegnung konnte das Mixed-Team von Beginn an seine Leistung abrufen. Die Abwehr hatte keine Probleme mit dem gegnerischen Angriff. Das Zuspiel lieferte dem Kleinvillarser Angriff super Vorlagen, sodass wieder beliebig gepunktet werden konnte. Die Spieler konnten zur zweiten Hälfte problemlos die Positionen tauschen und trotzdem war das Resultat ein mehr als deutlicher Sieg mit 23:10 Bällen für Kleinvillars.
Im Halbfinale verließ die Mannschaft das Glück. Die Oberhausener verstärkt, durch Sven Muckle und Mark Borho vom FBC Offenburg (1. Bundesliga Süd), gingen schnell in Führung. Im gesamten Spielverlauf gaben die erfahrenen Bundesligisten die Führung nicht aus der Hand, sondern setzten sich immer weiter ab. Gegen Ende der Begegnung kamen die Kleinvillarser durch einige Eigenfehler des Angriffs aus Offenburg noch einmal auf zwei Bälle heran. In den letzten Minuten der Partie erhöhte Sven Muckle im Angriff zum Endstand 16:22.
Im kleinen Finale stand der TV Olten, der sein Halbfinale gegen die erste Mannschaft aus Karlsdorf verloren hatte. Die Begegnung war aus Kleinvillarser Sicht ein schöner Abschluss. Der Angriff um Luca Gienger und Daniel Kuttler hatte schnell alle Lücken des Gegners enttarnt und verwandelte nahezu jedes Zuspiel direkt in einen Punkt. Die Spieler konnten in der zweiten Hälfte erneut die Positionen tauschen und trotzdem mit 28:12 das Turnier mit einer sehr guten Leistung abschließen.
Das große Finale bestritten Oberhausen und Karlsdorf. In dem Spiel auf zwei Gewinnsätze konnte sich überraschend deutlich Karlsdorf mit 11:8 und 11:9 gegen die Obernhausener durchsetzen.
Somit ergibt sich folgende Endplatzierung:
TSV Karlsdorf
TV Oberhausen
TSV Kleinvillars
TV Olten
TSV Karlsdorf 3
TV Obergrombach
TV Hohenklingen
Satus Olten
Für Kleinvillars spielten: Angriff: Luca Gienger und Daniel Kuttler / Zuspiel: Saskia Blanc und Tobias Schaefer / Abwehr: Uwe Blanc und Lorenz Blanc

03. - 05.06 Drei Tage voller Faustball, Teamgeist und Spaß Hier ist der komplette Bericht in überarbeiteter Form: 03.-05.06.26 | Drei Tage voller Faustball, Teamgeist und Spaß Drei abwechslungsreiche Tage voller Faustball, Teamgeist und gemeinsamer Erlebnisse liegen hinter den Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspielern des TSV Kleinvillars. Insgesamt 24 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 15 Jahren nahmen am diesjährigen Trainingslager teil. Unterstützt wurden sie von einem zehnköpfigen Organisationsteam aus Eltern, Trainern und Betreuern, das während der gesamten Veranstaltung für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Am Mittwoch bezogen die Kinder und Jugendlichen zunächst ihre Schlafplätze in der Festhalle des TSV Kleinvillars. Anschließend stand die erste Trainingseinheit auf dem Programm, bevor der Abend bei Maultaschen mit Kartoffelsalat ausklang. Ein besonderes Highlight war die Nachtwanderung mit Schnitzeljagd und verschiedenen Rätseln durch Kleinvillars. Die Organisation dieses Programmpunkts hatte ein engagiertes Elternteam übernommen und sorgte damit für einen gelungenen Abschluss des ersten Tages. Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des traditionellen Fronleichnamsturniers in Waibstadt. Der TSV Kleinvillars stellte dabei mit insgesamt sechs Mannschaften bereits zum dritten Mal in Folge die größte Vereinsdelegation des Turniers. Neben vielen wertvollen Spielerfahrungen und zahlreichen Spielminuten konnte auch ein sportlicher Erfolg gefeiert werden: Die U14-Mädchen sicherten sich den Turniersieg. Nach der Rückkehr nach Kleinvillars wartete bereits das gemeinsame Abendessen, bevor ein Filmabend inklusive Popcornmaschine für beste Stimmung sorgte. Am Freitag startete das Trainingslager mit dem gemeinsamen Frühstück. Anschließend stand ein großer Faustball-, Technik- und Athletikwettkampf auf dem Programm. An verschiedenen Stationen wurden athletische Fähigkeiten wie Koordination, Schnelligkeit und Geschicklichkeit geprüft. Gleichzeitig mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können in den grundlegenden Faustballtechniken Zuspiel, Annahme und Schlag unter Beweis stellen. Nach dem Mittagessen und dem Aufräumen der Schlafplätze folgte eine weitere Trainingseinheit, bevor das große Abschlussevent begann. Zum Abschluss des Trainingslagers wurde ein Eltern-Kind-Turnier ausgetragen. Neben klassischen Eltern-Kind-Teams waren auch Geschwisterteams mit aktiven Jugendspielern zugelassen. Um faire Bedingungen gegenüber den nicht aktiven Eltern-Kind-Mannschaften zu schaffen, mussten diese Teams mit verschiedenen Handicaps antreten. So durfte beispielsweise nur mit dem linken Arm gespielt werden oder andere zusätzliche Erschwernisse kamen zum Einsatz. Mit 24 Teams und insgesamt 48 Spielerinnen und Spielern entwickelte sich das Turnier zu einer beeindruckenden Veranstaltung. Auf sechs Spielfeldern gleichzeitig wurden zahlreiche spannende und unterhaltsame Begegnungen ausgetragen. Die Top 5 des Eltern-Kind-Turniers: Blondschaden Philipp & Andre Greek Freaks Boss and Boss Baby Glöcklers Bube Beim anschließenden Grillfest ließen Spieler, Eltern, Trainer und Betreuer die drei Tage gemeinsam ausklingen. Ein besonderer Dank gilt allen Eltern, Trainern und Betreuern, die das Trainingslager begleitet und unterstützt haben. Vielen Dank auch für die zahlreichen Essensspenden zum Grillfest, die für ein tolles gemeinsames Abschlussfest sorgten. Das zehnköpfige Organisationsteam aus Eltern, Trainern und Betreuern ist mittlerweile hervorragend eingespielt und übernahm gemeinsam die Betreuung der 24 Kinder und Jugendlichen. Viele Helfer übernachteten dabei ebenfalls in der Festhalle und standen rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung. Ohne dieses außergewöhnliche Engagement wäre ein Trainingslager in dieser Größenordnung nicht möglich. Das Trainingslager hat einmal mehr gezeigt, was den TSV Kleinvillars auszeichnet: sportlicher Ehrgeiz, gelebte Gemeinschaft und ein starkes Miteinander über alle Altersgruppen hinweg.

















